MTA Zusatzmodul PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kevin Ritter   
Dienstag, den 24. Juli 2018 um 11:47 Uhr

 

Am Samstag, den 21.07.18 fand in Heigenbrücken das Zusatzmodul Brandbekämpfung 1 der Modularen-Truppausbildung des Landkreises Aschaffenburg statt.


Nach der Begrüßung der Teilnehmer aus den Wehren Mainaschaff (4), Kälberau (1), Haibach (2) sowie Heigenbrücken (3) und einem kurzen organisatorischen Teil über den Ablauf des Tages durch den Kommandanten der Feuerwehr Heigenbrücken, Tobias Dehniger, übernahm der Stellv. Kommandant der Feuerwehr Jakobsthal, Christian Schrom, für das Thema Vegetationsbrand – Theorie das Wort. In seinem Teil erläuterte Schrom unter anderem welche Vegetationsbrände es gibt, wo die unterschiede liegen und wie das richtige Löschverhalten der jeweiligen Arten ist, sowie welche „Werkzeuge“ es für die Vegetationsbrandbekämpfung gibt.


 

Anschließend übernahm Fabian Lehrmann, mit der Theorie zur Bedienung und Nutzung von Wärmebildkameras. Darunter wie funktioniert eine Wärmebildkamera, wie durchsuche ich einen Raum, durch welche Objekte, wie beispielsweise eine Holztüre, erkenne ich Wärme ohne direkten Kontakt.


Im Anschluss ging es auch schon in den praktischen Teil der Nutzung einer Wärmebildkamera. Dazu wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt. Während Gruppe 1 gezeigt wurde für was die Wärmebildkamera nützlich ist, beispielsweise kann nach einem Verkehrsunfall überprüft werden wie viele Personen im Fahrzeug gesessen haben könnten oder wie voll eine Gasflasche noch ist, die man in einem brennenden Objekt finden könnte.






Während dessen wurde Gruppe 2 in einen verrauchten Raum gelotst, in diesem ging es darum Hindernisse zu erkennen und diese zu umgehen und anschließend eine Person bei Nullsicht zu suchen und finden. Anschließend tauschten die Gruppen.



Blick in den verrauchten Raum > gleich Null



Nach der Mittagspause ging es in den praktischen Teil der Vegetationsbrandausbildung nach Jakobsthal. Auch hier wurden wieder Gruppen gebildet, während sich Gruppe 1 auf die Suche nach Glutnestern im Wald machte um diese Ordnungsgemäß zu „beseitigen“, wurde Gruppe 2 vor die Herausforderung gestellt einen „Flächenbrand“ in Form von brennendem verteiltem Heu zu löschen. Hierfür standen unteranderem Feuerpatschen und Löschrucksack zur Verfügung. Auch hier wurden die Gruppen anschließend getauscht. (Durch den kurz zuvor gefallen Regen und zwei Löschfahrzeugen bestand keine Gefahr, dass die Übung außer Kontrolle geriet.)











Als Abschlussübung durften die 10 Teilnehmer noch eine kleine Schneise in den Boden graben.



Anschließend wurden alle Teilnehmer verabschiedet und machten sich auf die Heimreise.