First Responder

Im Frühjahr 1999 wurde durch Dr.rer.nat. Joachim Brinkmann mit Zustimmung der Feuerwehrführung und des Gemeinderates die First Responder Gruppe Heigenbrücken ins Leben gerufen. Im ersten Ausbildungsgang haben 12 Feuerwehrleute eine über 72 stündige medizinische Ausbildung beim Malteser Hilfsdienst in Aschaffenburg absolviert Weitere Standortausbildungen kommen hier noch dazu.

Im Oktober 1999 haben die First Responder Heigenbrücken dann die Zulassung von Rettungszweckverband Aschaffenburg für den First Responder Dienst in und um Heigenbrücken (Landkreis Aschaffenburg) erhalten.
Im August 2003 haben wir zusätzlich vom Rettungszweckverband Würzburg die Zulassung für den Nachbarlandkreis Main-Spessart erhalten.
Zum 01.08.2007 hat Dr. Joachim Brinkmann die Leitung der First Responder Gruppe Heigenbrücken in jüngere Hände übergeben. Tobias Brinkmann war sein Nachfolger. Zum 14.03.2015 hat er die Leitung der Gruppe abgegeben, da er aus Heigenbrücken weggezogen ist. Vielen Dank für die geleistete Arbeit mit den First Responder.

Unser Einsatzgebiet umfasst im Landkreis Aschaffenburg Heigenbrücken und Jakobsthal mit den dazugehörigen Straßen, Wanderwege usw. Im Landkreis Main-Spessart sind es die Orte Neuhütten, Wiesthal, Krommenthal, Habichsthal sowie die Verbindungsstraßen.

Zusätzlich zu der feuerwehrtechnischen Ausbildung, haben die First Responder eine notfallmedizinische Ausbildung von über 72 Stunden mit einer Prüfung absolviert. Weiterführend eine 12-stündige Ausbildung in der Herz-Lungen-Wiederbelebung und eine Ausbildung in der Frühdefibrillation.
Die Herz-Lungen-Wiederbelebung und die Frühdefibrillation werden jedes Jahr intensiv ausgebildet und wiederholt. Ein Arzt überprüft die First Responder Heigenbrücken, um einen hohen Qualitätsstandart sicherzustellen. Die First Responder haben sich alle verpflichtet, weiterbildende Maßnahmen in der Notfallmedizin zu absolvieren. Darum finden jeden Monat theoretische und praktische Aus- bzw. Weiterbildungen in der Notfallmedizin statt.

Einige unserer First-Responder haben weiterführende Ausbildungen als Rettungsdiensthelfer, Rettungssanitäter, Rettungsassistent oder Mediziner (Arzt oder Heilpraktiker); Somit also praktische Erfahrungen in Notfallsituationen.