Chronik
2014 PDF Drucken E-Mail

Bei der Generalversammlung konnte Rolf Hackel 49 Vereinsmitglieder begrüßen. Danach berichtete der scheidende Vorsitzender über zahlreiche Feuerwehr-Aktivitäten im vergangenen Jahr. Obligatorisch wurde am 30.04. der Maibaum aufgestellt. Wegen dem schlechten Wetter wurde die Veranstaltung dann kurzfristig ins Feuerwehrhaus verlegt, was sich bestens bewährt hat. Am Sparkassenfamilientag repräsentierte sich die Feuerwehr aus Heigenbrücken sowie aus dem Landkreis. Am Kerbwochenende im September wurde an zwei Abenden die Bar ausgerichtet und so zur Kerb beigetragen. Im Herbst fand dann das „Grombernbraten“ des Vereins statt.

Der Feuerwehrverein besteht derzeit aus 194 Mitgliedern. Die Kassenlage ist weiterhin sehr stabil und der Verein kann auf ein entsprechendes Polster blicken. Vor den Neuwahlen fand noch eine Satzungsänderung statt. Die Vorstandschaft wird zukünftig nur noch auf drei Jahre gewählt, welches von der Versammlung einstimmig angenommen wurde. Hackel dankte vor den Wahlen Allen, die ihn bei seiner Tätigkeit als Vorstand unterstützt haben. Hier lobte er ausdrücklich die Zusammenarbeit mit seinen Vorstandskollegen sowie mit der Gemeinde. Danach standen dann die turnusgemäßen Neuwahlen der Vorstandschaft an. Vorstand Hackel stand aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl, die Schriftführerin Sabrina Staab wird nach Österreich ziehen und steht somit auch nicht mehr zur Wahl.

Durch die Versammlung wurde Angelika Batz zum Vorstand gewählt, der Posten des stellvertretenden Vorstands bleibt unbesetzt, da sich kein Bewerber fand. Nach längerem Suchen um einen Kandidaten für den Posten des Schriftführers stellte sich Simon Roth zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt. Als neuer zusätzlicher Beisitzer wurde Marcel Staab ins Vorstandsgremium gewählt. In Ihren Ämtern bestätigt wurde der Kassier Peter Lippert sowie die Kassenprüfer Kurt Büttner und Christoph Kunkel.

Für die Mitgliedschaft im Verein wurden geehrte:

40 Jahre: Thomas Englert, Theo Fiederling, Manfred Neubauer; 50 Jahre: Toni Englert, Klaus Hasenstab, Paul Lippert, Adolf Steigerwald; 60 Jahre: Horst Kunkel, Philipp Kunkel

Der zum 28.02. zurück getretene Kommandant Achim Büttner berichtete von 167 Einsätzen. Hierbei wurden 757 Einsatzstunden durch die 28 Aktiven erbracht. Der stellvertretende Kommandant Jörg Hackel berichtete insgesamt von 44 Übungen mit 581 Stunden.

Viele Stunden wurden durch das Beschaffungsgremium in das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug 20/16 investiert. Der Avisierte Liefertermin verschob sich mehrmals. Am 31.01.2014 war es dann soweit und das neue Fahrzeug stand im Hof.

Einstimmig wurde dann bei der geheimen Wahl zum neuen Kommandanten durch die Aktive Tobias Dehniger gewählt.

 
2013 PDF Drucken E-Mail

2013 war das Jahr der Hochzeiten. Es haben geheiratet: Stefan Bachmann & Steffi Becker, Jörg Hackel (Stellv. Kommandant) & Nina Bachmann, Michaela Bernard (ehemals stellv. Vorstand) & Rudi Huth sowie Christina Spatz & Mario Spatz. Die Feuerwehr und der Verein überbrachten hier Glückwünsche.

Der Maibaum wurde am Busparkplatz aufgestellt, die Veranstaltung dann aber aufgrund der Witterung ins Feuerwehrhaus verlegt. Es folgte die Teilnahme am Sparkassen Familientag und an vielen weiteren Veranstaltungen.

Im Aktiven Bereich stand das Jahr 2013 ganz unter dem Zeichen „HLF 20/16“. Es fanden Termine mit der Firma Lentner zwecks Ausbaubesprechung sowie Rohbauabnahme in Hohenlinden statt. Entgegen der Planung wird das Fahrzeug erst Anfang des Jahres 2014 geliefert.

Für die Aktiven stand die Umstellung von der Nachbearbeitung der Einsätze statt. Zukünftig wird das Bayernweite Programm „ELDIS“ genutzt. Ferner wird MP Feuer als weiteres Server basiertes Programm für die Verwaltung genutzt.

Insgesamt wurden durch die Aktiven 167 Einsätze mit 757 Einsatzstunden abgeleistet. Die First Responder hatten hiervon 116 Einsätze zu verzeichnen. Die Aktive Mannschaft besteht aus derzeit 28 Einsatzkräften.

 
2012 PDF Drucken E-Mail

Im Jahr 2012 wurde das HLF 20/16 ausgeschrieben. Die Ausschreibung konnten für sich gewinnen: Die Firma MAN mit dem Fahrgestell, die Firma Lentner für den Auf- und Ausbau sowie die Firma Rosenbauer für die Beladung. Das Fahrzeug soll voraussichtlich im Herbst / Winter 2013 geliefert werden.

Auf der Generalversammlung wurden sehr viele Ehrungen durch den Verein vorgenommen. Hier 9 Ehrungen für 60 Jahre Mitgliedschaft im Verein.

Obligatorisch wurde der Maibaum aufgestellt. Am 06.05.2012 fand dann der Floriantag der Hochspessartwehren in Heigenbrücken statt. Am Abend davor wurde eine „Blaulicht at Night“ Party durchgeführt, welche einen sehr hohen Zuspruch fand.

Der Sparkassen Familientag wurde von der Feuerwehr auch wieder begleitet und betreut. Die Aktiven stellten beim Ortspokal der Spvgg Spieler für die „Spielgemeinschaft Vereinsring“. Zum ersten Mal wurde eine Gemeinschaftswanderung der Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal und Heinrichsthal organisiert. Diese führte zur Silvan-Hütte.

Die Einsatzzahlen sind auf 166 Alarmierungen rückläufig. Hiervon hat die First Responder Gruppe 126 Einsätze zu verzeichnen. Insgesamt wurden durch die 29 Einsatzkräfte 695 Einsatzstunden geleistet.

 
2011 PDF Drucken E-Mail

Auf der Dienstversammlung am 12.02. wurden die Kommandanten Achim Büttner (1. Kommandant) und Jörg Hackel (stellv. Kommandant) von den Anwesenden in ihren Ämtern bestätigt. Auf der Jahreshauptversammlung musste wegen des Umzugs unserer 2. Vorsitzenden Michaela Bernard Ergänzungswahlen durchgeführt werden. Zur neuen 2. Vorsitzenden wurde die langjährige Schriftführerin Angelika Batz und zur neuen Schriftführerin Sabrina Staab gewählt. Der Verein besteht derzeit aus 202 Mitgliedern.

Für großes Medieninteresse sorgte der Pressebericht von Frau Helfmann (Freie Mitarbeiterin des Main Echos), der von der Dienst- und Generalversammlung mit dem Headliner „Helfen in Heigenbrücken bald Pflicht?“ veröffentlicht wurde. So war am 22.02. Frau Staab-Wilz vom Bayerischen Rundfunk sowie am 24.02. das Bayerische Fernsehen in Heigenbrücken bei der Feuerwehr. Viele Interviews wurden gegeben und über die aktuelle Personalsituation berichtet.

Trotz dieser recht umfangreichen Berichterstattung konnte kein neues Mitglied für die Feuerwehr gefunden werden. Auch die „Ausreden“ waren überall fast die Gleichen. So werden wir mit dem aktuellen Personalstand weiterhin unser Bestes geben um den Schutz der Bürger in Heigenbrücken und Umland sicher zu stellen.

Im Juli wurde endlich mit entsprechenden Umbaumaßnahmen im Feuerwehrhaus begonnen. Der Schlauchtrog, welcher voll betoniert war, wurde in vielen, vielen Stunden abgetragen. Weiterhin wurde gleichzeitig der Tankmittelraum entfernt.

Die Wände und Decke wurde gestrichen und auch mal etwas ausgemistet. Anschließend wurde ein Schwerlastregal aufgestellt, in dem die verschiedenen Materialien jetzt sauber und ordentlich gelagert werden können. Insgesamt hat sich der Aufwand sehr gelohnt. Die Helfer haben zusammen über 410 Stunden erbracht und es wurden viele Tonnen Schutt entsorgt.

Bei unseren Kameraden in Jakobsthal fand am 31.07.2011 die Weihe des neuen StLF 10/6 statt. Das Fahrzeug löst das über 31 Jahre alte LF ab. Mit dem modernen Fahrzeug steht nun erstmals auch in Jakobsthal ein mit 600 Liter wasserführendes Fahrzeug zur Verfügung.

Nachdem die Homepage jetzt über 5 Jahre statisch lief, wurde diese komplett überarbeitet und mit einem Contact-Management-System (CMS) wieder ins Netz gestellt. Jetzt können alle mit entsprechenden Zugangsmöglichkeiten an der Homepage arbeiten, was auch eine große Entlastung für den Admin Tobias Brinkmann bedeutet.

179 Einsätze wurden im Jahr 2011 durch die freiwilligen Helfer abgewickelt und dabei 905 Einsatzstunden erbracht. Im Einsatzdienst wurden einige Neuerungen angeschafft. So wurde für rund € 18.000 ein neuer Defibrillator der Firma Physio Control, Typ Lifepack 15 in Dienst gestellt. Weiterhin wurden die First Responder komplett mit neuer Schutzkleidung ausgerüstet. Die Jugendfeuerwehr war auch wieder kräftig aktiv und hielt 24 Übungen ab. Ferner haben sie tatkräftig beim Sparkassen Familientag mitgewirkt. Die Feuerwehr besteht im Jahr 2011 aus 29 Einsatzkräften. Hiervon haben 12 eine Zusatzausbildung zum Atemschutzgeräteträger sowie 12 Aktive für den First Responder Dienst. Der Feuerwehrverein verzeichnet 198 Mitglieder.

 
2010 PDF Drucken E-Mail

Neben den üblichen Veranstaltungen wie Maibaum-aufstellung, Verbrennen und Löschen, Kartoffelbraten und mehreren Festbesuchen traten wir auch beim Fußball-Ortspokal mit einer beachtlichen Leistung an. Allerdings ist für einige Kameraden der Einsatz mit körperlichen Schäden zu Ende gegangen. Weiterhin nahmen zwei Mannschaften der Feuerwehr beim Ortspokal-Tennis teil. Sabrina Staab und Tobias Dehniger (Team 2009) und neu dabei Sarah Amrhein und Fabian Lehrmann. Beide Teams spielten stark und konnten den achten sowie den siebten Platz für sich verbuchen. In 2010 ist weiterhin erwähnenswert, dass viele Mitglieder in den Hafen der Ehe eingelaufen sind.

Im Jahr 2010 sind die Einsatzzahlen wieder leicht rückläufig gewesen. Doch was die „Schwere“ bzw. die

Einsatzhäufigkeit betrifft, steht das Jahr 2010 dem vorhergehenden in nichts nach. So wurden wir insgesamt zu 184 Einsätzen alarmiert. Auf die First Responder Gruppe sind davon 89 Einsätze entfallen. In die Ausbildung wurden von den Aktiven 1.001 und in Einsätze 682 Stunden investiert.

Ein Schwerpunkt der Jugendfeuerwehr im Jahr 2010 war die Vorbereitung auf den Wissenstest mit dem Thema „Brennen und Löschen“, welcher von Nina Dehniger, Michel Kerber und Fabian Lehrmann in der Stufe Bronze mit Erfolg bestanden wurde. Im Jahr 2010 konnten 3 neue Jugendliche in die Feuerwehr aufgenommen werden.

Somit besteht die Jugendgruppe aktuell aus 6 Feuerwehranwärtern: Nina Dehniger, Michel Kerber, Georg Gilstein, Max Sommer, David Zang und Fabian Lehrmann.

 
2009 PDF Drucken E-Mail

Im Januar 2009 wanderten die Mitglieder zur Jahresabschlussfeier nach Habichsthal, natürlich mit Proviant für unterwegs.

Am Ball der Vereine am 14.02.2009 im Gasthaus „Zur frischen Quelle“ übernahm der Verein die Bar. Am 25.04.2009 fand die 2. Interne Fortbildungs-veranstaltung der First Responder im Landkreis Aschaffenburg, dieses Mal in Heigenbrücken, statt. Ausgerichtet wurde diese Veranstaltung im „Alten Sägewerk“ der Festhalle der Villa Marburg.

Am 06. und 07.06. feierte die Ortsteilwehr aus Jakobsthal ihr 120-jähriges Gründungsfest verbunden mit dem Florianstag.

Auf 10 Jahre Bestehen können die First Responder im Oktober zurückblicken. Aus diesem Anlass fand am 18.10.2009 ein Fest im kleinen Rahmen statt. Leider war der Besuch aus Heigenbrücken sehr verhalten. Ohne die Nachbarwehren, die auch auf Besuch und zur Danksagung vorbeikamen, wäre das Fest wohl in die Hose gegangen und das, obwohl sich die Bevölkerung immer auf diese Gruppe bei medizinischen Notfällen verlässt und verlassen kann.

Sabrina Staab und Tobias Dehniger waren das erste Team der Feuerwehr Heigenbrücken, das nach langer Pause mal wieder bei einem Ortspokal-Turnier teilnahmen. Beim Tennisspielen gaben die beiden ihr Bestes, und sie belegten den achten Platz.

Für die Uniformen der Wehr wird ein Kleiderschrank in der Schräge des Schulungsraums eingebaut, da der Platz in der Fahrzeughalle nicht mehr ausreicht, um die Kleidungsstücke sorgfältig aufzubewahren.

Das Jahr 2009 war geprägt durch eine starke Zunahme der Einsätze und dies sicherlich nicht nur in der Anzahl, sondern auch in der Schwere. Einige Einsätze sind bei den Einsatzkräften immer noch „aktuell“. So wurde nach einem schweren Verkehrsunfall auch eine entsprechende Einsatznachbereitung mit den Einsatzkräften aus Heigenbrücken und Jakobstahl durchgeführt, damit eine bessere Verarbeitung des Geschehens stattfinden kann.

1.597 Stunden wurden von den Aktiven in die Ausbildung investiert, dazu kommen noch 1.209 Einsatzstunden, die ehrenamtlich und unentgeltlich für Menschen in Notlagen aufgebracht wurden.

Insgesamt wurde bei 197 Einsätzen durch die Feuerwehr Hilfe geleistet. Die First Responder sind 104 mal alarmiert worden.

In diesem Jahr konzentrierte man sich auf die Vorbereitung der Ausschreibung für das HLF 20/16, welches 2012 beschafft werden soll. Einige Termine und Vorführungen wurden hierzu besucht und besprochen, damit alles möglichst genau abgestimmt ist, auch hinsichtlich dem Stand der heutigen und der zukünftigenTechnik.

Im Jahr 2008 konnten durch die Jugendwerbeaktion 3 neue Jugendliche gewonnen werden. Mit 3 Jugendlichen nahmen wurde vom 20. – 23. August 2009 am Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises Aschaffenburg teilgenommen. Bei der berühmten Lagerolympiade mit verschiedenen Disziplinen wie „Surferboy“, Entenangeln, Wassertransport in einer Schubkarre und Schlauchausrollen erreichten wir den 13. Platz. Aktuell besteht die Jugendgruppe aus 4 Feuerwehranwärtern:

Max Sommer, Michel Kerber, Georg Gilstein und Dennis Kroisl. 3 Jugendliche wurden 2009 in den aktiven Feuerwehrdienst übernommen und schieden somit aus der Jugendgruppe aus: Jessika Sternheimer, Viola Batz und Christian Roth

 
2008 PDF Drucken E-Mail

Bei der Jahreshauptversammlung am 08.03.2008 wurde die Vorstandschaft neu gewählt:

1. Vorsitzender Rudolf Hackel, 2 Vorsitzende Michaela Bernard, Kassier Peter Lippert, Schriftführerin Angelika Batz, Kassenprüfer Arnulf Kunkel und Christoph Kunkel. Als Beisitzer aufgrund ihrer Funktion wurden ernannt: Gerätewart Thomas Kerber und Öffentlichkeitsarbeit Tobias Brinkmann.

Ferner bilden noch die Kommandanten Achim Büttner und Jörg Hackel sowie der Jugendwart Tobias Dehniger die Vorstandschaft.

Bei der Jahreshauptversammlung übergab der 1. Vorsitzende Rudolf Hackel dem Bürgermeister Werner Englert einen Scheck in Höhe von € 15.000 als Zuschuss des Feuerwehrvereins für das neue Mehrzweckfahrzeug.

Von der Feuerwehr und vom Feuerwehrverein erhielt Dr. Joachim Brinkmann für die Gründung und Leitung der First Responder Gruppe von 1999 bis Juli 2007 eine Sonderehrung. Ferner wurde ihm die Goldene Ansteck-nadel der Feuerwehr Heigenbrücken verliehen.

Höhepunkt des Jahres 2008 war das Fest am 17. und 18.05.2008 verbunden mit dem Florianstag und der Fahrzeugweihe des MZF.

Neben der Maibaum-Aufstellung nahmen wir mit eigenem Getränkestand auch am Dorffest vom 21. bis 22.06.2008 teil. Etliche Gastbesuche bei befreundeten Wehren standen ebenfalls auf dem Programm. Der Ausflug zur Weinprobe nach Thüngersheim war ein voller Erfolg. Während einer kleinen Wanderung wurden wir mit köstlichen Weinen verwöhnt. Auch die anschließende eigentliche Weinprobe war lecker. Die Leckereien wurden mit einem schnellen Spurt zum Bahnhof wieder „verbrannt“.

Ein Jugend- und ein Frauenwerbetag brachten nicht, bzw. nur teilweise den gewünschten Erfolg. Während für die Jugend wenigstes 3 Interessenten gewonnen werden konnten, gingen die Frauen leer aus.

Zahlreiche größere und auch spektakuläre Einsätze waren in 2008 von den Aktiven abzuarbeiten. Diese begannen Ende Februar mit einem PKW-Brand an der Wodianka-Hütte, darauf folgte das Sturmtief namens Emma im März, darauf folgte ein Werkstattbrand in der Wendelinusstraße und ein weiteres Sturmtief, welches auch über Heigenbrücken fegte, einem Verkehrsunfall an der Kreuzung nach Jakobsthal mit zwei schwer verletzten Personen, erneut einem weiteren Verkehrsunfall, einem Waldbrand und dem Brand des Lagerschuppens am Bahnhof, wieder einem Verkehrsunfall, einer Ölspur, die von Rechtenbach nach Heigenbrücken und wieder zurück ging, sowie zum Jahresabschluss einen Verkehrsunfall im Ortsgebiet.

Insgesamt wurde die Feuerwehr Heigenbrücken zu 174 Einsätzen alarmiert, davon 102 First Responder Einsätze. Dies sind zwar zwei weniger als 2007, aber diese stehen denen im Jahr 2007 in nichts nach.

Viele verschiedene Fort- und Ausbildungen auf Standortebene, Landkreisebene und an den Feuerwehrschulen wurden angeboten und durchgeführt. 1.369 Stunden wurden von den Aktiven in die Ausbildung investiert und zusätzlich nochmals 1.635,75 Stunden bei Einsätzen abgeleistet.

 
2007 PDF Drucken E-Mail

Der Verein besteht im Jahr 2007 aus 213 Mitglieder, davon 25 Aktive und 12 Jugendliche.

Die Broschüre „Florian Heigenbrücken“ wurde 2007 als weitere Informationsquelle für die Bürger ins Leben gerufen, die 4-mal im Jahr veröffentlicht wird. Dies ist ein weiterer Schritt im Rahmen der verstärkten Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsgewinnung für die Feuerwehr Heigenbrücken.

Die Feuerwehr Heigenbrücken feierte mit vielen Gästen aus Nah und Fern vom 07. bis 08.07.2007 ihr 130 jähriges Gründungsjubiläum. Neben zahlreichen Feuer-wehrverantwortlichen des Landkreises konnten auch politische Größen begrüßt werden. Highlights waren u. a. die Florian-Bar am Samstagabend, die Kirchenparade mit dem Musikverein am Sonntagmorgen und die Fahrzeugschau am Nachmittag.

Die geplante Fahrzeugweihe des MZF konnte nicht stattfinden, da das Fahrzeug noch nicht geliefert werden konnte.

Neben der traditionellen Aufstellung des Maibaums am 30.04.2007, den Frevler noch in derselben Nacht wieder einmal umgesägt haben, wurde der gemeinsame Florianstag der Hochspessartwehren am 06.05.2007 in Heinrichsthal gefeiert.

Das Vereinsjahr 2007 hatte viel zu bieten, aber auch das Feuerwehrjahr sollte nicht zu kurz kommen.

So gab es im Januar aufgrund des Sturms Kyrill viel Arbeit für die Feuerwehr. Über 14 Stunden war der Strom ausgefallen und das Feuerwehrhaus als Notanlaufstelle für die Bürger eingerichtet worden.

In dem über 18 Stunden dauernden Einsatz waren wir von der Außenwelt durch umgestürzte Bäume abgeschnitten.

Im Juli sorgte ein heftiges Gewitter mit Starkregen und Hagel dafür, dass in der Ortsmitte über 8 Keller mit Wasser vollgelaufen sind. Im Oktober brach die Hauptwasserleitung an der Heinrichsthaler Straße. Auch hier war die Feuerwehr über 14 Stunden mit 2 Tragkraftspritzen im Einsatz, damit die Wasserversor-gung sichergestellt werden konnte.

Neben diesen zeitlich gesehenen Großeinsätzen kamen auch noch viele weitere dazu. So hatten wir auch dieses Jahr wieder einen LKW-Unfall und 5 Brände hielten die Feuerwehr auf Trab. Insgesamt hatten wir ein neues „Einsatzrekordjahr“, denn die Feuerwehr wurde 2007 zu 176 Einsätzen alarmiert, hiervon entfallen immerhin 82 auf die medizinische Hilfeleistung.

Seit dem 23.11. ist das neue Mehrzweckfahrzeug, ausgebaut von der Firma Püttig, bei uns am Standort. Die Fahrzeugweihe und offizielle Indienststellung findet am Florianstag 2008 statt.

 
2006 PDF Drucken E-Mail

In der Generalversammlung 2006 wurde Rolf Hackel zum 1. Vorsitzenden für den ein Jahr zuvor zurückgetretenen Vorsitzenden Egon Imhof gewählt.

In diesem Jahr wurde seitens der Freiwilligen Feuerwehren aus Heigenbrücken und Jakobsthal der Gemeinde ein Fahrzeugkonzept vorgestellt. Demnach soll im Jahr 2007 ein Mehrzweckfahrzeug, im Jahr 2009 ein TSF-W für Jakobsthal und im Jahr 2012 ein HLF 20/16 als Ersatz für das TLF angeschafft werden. Der Gemeinderat hat diesem Fahrzeugkonzept zugestimmt und das MZF wurde bestellt.

Die Einweihung dieses Fahrzeuges soll beim 130-jährigen Gründungsfest 2007 erfolgen.

Die Einsätze der First Responder steigen weiter an. So wurden 2006 immerhin schon 76 First Responder Einsätze gefahren. Aber auch die Einsätze der Feuerwehr nehmen immer mehr zu. Sicher einer der mit zeitaufwändigsten Einsätze der Vergangenheit war im September 2006 ein umgestürzter LKW auf der
ST 2317, bei dem die Feuerwehr Heigenbrücken über 8 Stunden im Einsatz war.

Bei Veranstaltungen der Kirche, so das Kirchenfest mit Besuch des Bischhofs und Prozession zur Grotte, war die Feuerwehr weit über 10 Stunden im Einsatz.

Im Dezember 2006 ging die Homepage der Feuerwehr Heigenbrücken nach fast 2jähriger Planung und Überlegungen, diese mit der Feuerwehrkapelle zusammen zu machen, online. Diese wird federführend von Tobias Brinkmann gestaltet und als Administrator betreut. Weitere Schritte im Rahmen der verstärkten Öffentlichkeitsarbeit wurden eingeleitet.

 
2005 PDF Drucken E-Mail

In der Dienstversammlung am 12.März 2005 wurde Achim Büttner zum 1. Kommandanten und Jörg Hackel zum 2. Kommandanten gewählt.

Der 30.Floriantag wurde von den vier Hochspessartfeuerwehren in Heigenbrücken gefeiert. Hier ist auch die Idee der Florian-Wahlfahrt entstanden. Die Wallfahrt nach St. Florian/Österreich wurde in der Zeit vom 21.Oktober bis 23.Oktober 2005 durchgeführt. Es nahmen 33 „Floriani-Jünger“ teil. Aus Wiesen machte sich mit uns leider nur der Ehrenkommandant Ambros Büdel auf den Weg. Organisiert wurde die Fahrt, die gemeinsam mit den Wehren aus Jakobsthal, Heinrichsthal und Wiesen unternommen wurde, von Kreisbrandmeister Fridolin Kerber und Pfarrer Oliver Wirthmann.

 
2003 PDF Drucken E-Mail

In der Generalversammlung von 2003 wurde der langjährige Kassier Wendelin Haun aus seinem Dienst verabschiedet. Mit Leib und Seele hat er der Wehr zunächst als einfacher Kamerad, seit 1963 als stellvertretender Kommandant und 1968 bis 1983 als Kommandant und seitdem als Kassier im wahrsten Sinne des Wortes gedient. Leider verstarb am 21.Dezember 2003 unser Ehrenkommandant. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten.

Es wurde vom Feuerwehrverein in gemeinschaftlicher Arbeit mit der Feuerwehrkapelle die Gaube am Feuerwehrhaus ausgebaut und gleichzeitig mit dieser Baumaßnahme der Spitzboden komplett saniert.

 
2002 PDF Drucken E-Mail

Die Feuerwehrkapelle hat sich als Verein zum 01. Januar 2002 verselbständigt, die Musiker gehören aber weiterhin als Mitglieder dem Feuerwehrverein an.

Vom 20.Juli bis 22.Juli 2002 feierte die Wehr ihr
125-jähriges Bestehen mit einem Fest am Busparkplatz in den Hüttenwiesen.

Am Festsamstag wurden eine Feuerwehrolympiade der Jugendfeuerwehren des Landkreises sowie eine gemeinsame Übung der Aktiven mit den Nachbarwehren durchgeführt.

Theodor Kunkel wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

 
2001 PDF Drucken E-Mail

Die Aktiven der Wehr nahmen im Jahr 2001 zum ersten Mal an einer Übung in Bonnland teil.

Bonnland ist eine eigens für Übungszwecke geschaffene Kleinstadt, in der hauptsächlich die deutschen Streitkräfte ausgebildet werden. Die Feuerwehren können in dieser Kleinstadt realitätsnahe Ausbildungen durchführen und sich so auf das „Einsatzgeschäft“ vorbereiten.

 
2000 PDF Drucken E-Mail

Die Freiwillige Feuerwehr hat derzeit 200 Mitglieder, davon nehmen 34 aktiv am Feuerwehrdienst und 36 in der Kapelle teil.

Im Jahr 2000 stellte die Feuerwehr Heigenbrücken bei einigen Brandeinsätzen ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis. So begann es im Mai mit einem Wohnungsbrand im Finkenweg, bei dem der Dachstuhl und die Wohnung schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden. Weiter ging es dann im September mit dem Brand einer Gleisbaumaschine am Bahnhof Heigenbrücken bis zum Brand im Oktober der Wodianka-Hütte.

 
1999 PDF Drucken E-Mail

Im Oktober 1999 hat die Feuerwehr Heigenbrücken ihr Aufgabengebiet erweitert. Die First Responder (medizinische Ersthelfer) haben die Genehmigung des Rettungszweckverbands erhalten und ihre Arbeit aufgenommen. 12 Feuerwehrkameraden haben einen 72stündigen Zusatzlehrgang zum Einsatz-Sanitäter erfolgreich bei den Maltesern in Aschaffenburg besucht. In diesem Jahr wurden immerhin noch 8 First Responder Einsätze gefahren.


 
Vereinstätigkeiten im Überblick PDF Drucken E-Mail

Auch die Geselligkeit ist wichtig für die Kameradschaft in der Feuerwehr. Unter diesem Gesichtspunkt sind neben den Kameradschaftsabenden besonders die in den letzten Jahren durchgeführten Vereinsausflüge zu sehen. Gerne erinnern sich die Wehrmänner noch an die Fahrt nach Kehlheim mit Besuch der Solnhofer Marmorsteinbrüche, der Fahrt durch den Donaudurchbruch nach Kloster Weltenburg und der Altstadt von Regensburg Ende April des Jahres 1976.

99 Personen nahmen 1978 am Ausflug nach Konnersreuth im Fichtelgebirge teil und labten sich am „Böhbrot“, das die 3 „Super-Köche“ gebraten hatten. Vom 2. bis 4.Juni 1979 ging es dann mit 102 „Mannen“ nach Triberg/Schwarzwald.

Ein voller Erfolg war auch der Ausflug nach Oberperfuß, über den 1.Mai 1980, wo die Feuerwehrkapelle dem Gesundheitsminister von Österreich ein Ständchen darbrachte. Vom 28.Mai bis 31.Mai 1981 führte der Vereinsausflug nach Jois ins österreichische Burgenland. Die letzten größeren Fahrten führten im Oktober 1983 nach St. Georgen am Attersee, 1988 nach Inzell/Oberbayern, 1990 in den Böhmerwald und 1996 nach Marienbad.

Neben den eigentlichen Aufgaben nahm die Freiwillige Feuerwehr unserer Gemeinde an kulturellen und sportlichen Veranstaltungen der anderen Vereine teil. So ist es selbstverständlich, daß die Feuerwehrmänner an Prozessionen und Umzügen in Uniform antreten.

Aus der Chronik über das Vereinsleben ist zu ersehen, daß im Durchschnitt jährlich ca. 10 auswärtige Jubiläumsfeste anderer Feuerwehren zu besuchen sind. Tradition ist auch schon, daß an großen Feste der örtlichen Vereine die Männer der Feuerwehr den Bierstand übernehmen, wenn ein solcher Wunsch an uns herangetragen wird. Mit unterschiedlichen Erfolgen nahm bisher auch eine Mannschaft der Feuerwehr am Ortspokalkegeln des Kegelclubs „Einigkeit“ teil, bei der 1995 der 3. Platz erzielt wurde. Nach dem 3. Platz beim Fußballturnier der Ortsvereine im Jahr 1980, gelangte die Mannschaft im Jahre 1981 ins Endspiel und unterlag dort dem Musikverein nur knapp.

 
1996 PDF Drucken E-Mail

Das TLF 16/25 und das LF 8/6 bilden zurzeit das Einsatzpotential der Feuerwehr Heigenbrücken. Geplant ist innerhalb der nächsten Jahre ein Mehrzweck- oder Mannschaftstransportfahrzeug anzuschaffen.

1996 konnte endlich die Renovierung des Feuerwehrhauses abgeschlossen werden. Neben einem neuen Industriefußboden, Abgasabsaugung und neuem Anstrich in der Fahrzeughalle wurde auch der Schlauchtrockenturm wieder „herausgeputzt“.

Außerdem wurde das Treppenhaus zum Schulungsraum renoviert. In Eigenarbeit führte die Feuerwehr lange geplante Dacharbeiten am Feuerwehrhaus durch und somit wäre das Gerätehaus für die nächsten Jahre gerüstet. Jedoch platzt das Feuerwehrhaus aus allen Nähten.

 
1995 PDF Drucken E-Mail

Eine weitere Ära ging zu Ende. Neben den beiden Kommandanten trat auch Ludwig Englert nicht mehr zur Wahl an und somit wurde eine ganz neue Vorstandschaft gewählt. Franz Kunkel war 5 Jahre 2. Kommandant und 12 Jahre 1. Kommandant, Ludwig Englert hatte sein Amt über 25 Jahre „inne“.

Neuer 1. Vorsitzender wurde Egon Imhof, zum 1. Kommandanten Clemens Englert und zu seinem Stellvertreter Rolf Hackel gewählt, ferner wurde Wendelin Haun zum Kassier und Achim Büttner zum Schriftführer gewählt.

Im Juni 1995 machte ein Chlorgasaustritt am Schwimmbad Heigenbrücken den Einsatz der Feuerwehr notwendig.

 
1993 PDF Drucken E-Mail

Zu einem schweren Arbeitsunfall wurde die Feuerwehr zur Rettung eines unter einem Bagger eingeschlossenen Bauunternehmers alarmiert. Trotz aller Bemühungen der Einsatzkräfte konnte der Bauunternehmer aus Schöllkrippen nur noch tot geborgen werden.

 
1991 PDF Drucken E-Mail

In Wiesen brannte die „Dreschhalle“ bis auf ihre Grundmauern nieder. Vergeblich haben die Feuerwehren aus dem ganzen Hochspessart um eine Schadensreduzierung gekämpft.

 
1989 PDF Drucken E-Mail

Im Jahr 1989 konnte die erste Stufe der Gerätehausrenovierung in Angriff genommen werden. Die Gemeinde beschaffte neue automatische Schnelllauftore und die Außenfassade des Gerätehauses wurde neu gestaltet. Die Feuerwehr beauftragte einen Maler und ließ sich den „Heiligen Florian“ samt Schriftzug und Wappen auf die Frontseite malen.

Da das alte Löschfahrzeug Opel Blitz aus dem Jahr 1965 immer mehr Probleme machte, beschloss die Gemeinde, ein neues Löschgruppenfahrzeug LF8 anzuschaffen. Diese Beschaffung zog sich wegen der neuen Fahrzeuggeneration (weniger Fahrzeugtypen) über mehrere Jahre hin. 1993 konnten wir schließlich unser neues Löschgruppenfahrzeug LF8/6 in Empfang nehmen.

Ein schweres Unwetter ist über den Spessart hinweg gezogen. Schwerer Hagelschlag und Sturmschäden richteten erheblichen Sachschaden an. Dieser Einsatz hielt die Feuerwehr auf Trab.

 
1987 PDF Drucken E-Mail

1987 feierte die Wehr 3 Tage lang ihr 110jähriges Bestehen.

 
1984 PDF Drucken E-Mail

Ein bedeutender Schritt für die Sicherheit der Bevölkerung erfolgte mit dem Kauf des neuen Tanklöschfahrzeuges TLF16/25 mit Hilfeleistungssatz, das anläßlich eines Festes vom 6. bis 8.Juli 1984 feierlich in die Obhut der Feuerwehr übergeben wurde. Das die Anschaffung richtig war, wurden bei den Einsätzen im August 1984 bei einem Wohnhausbrand und im Juni 1985 bei einem schweren Verkehrsunfall in Wiesen, gezeigt. Außerdem wurde die „stille“ Alarmierung mit 18 Funkmeldeempfängern eingeführt.

 
1983 PDF Drucken E-Mail

Auf der Generalversammlung am 18.März 1983 nahm Wendelin Haun nach 15 Jahren als 1. Kommandant und 5 Jahren als 2. Kommandant Abschied. Er steht der Wehr jedoch weiterhin zur Verfügung, unter anderem nun seit 14 Jahren als Kassier.

 
1981 PDF Drucken E-Mail

Auf der Generalversammlung wurde der Vorsitzende Ludwig Englert in seinem Amt bestätigt. Die Mitglieder wählten Franz Kunkel als neuen 1. Kommandanten und Erwin Müller zu seinem Stellvertreter.

 
1975 PDF Drucken E-Mail

Das 100.Geburtstagsfest der Freiwilligen Feuerwehr vom 26.Juli bis 28.Juli 1975 wird als ein Jubiläum besonderer Art in die Geschichte des Vereins verzeichnet werden müssen. Nachdem beim Festkommers am Samstagabend Bürgermeister Englert noch betont hatte: „Der Feuerwehrmann ist bereit, seine persönliche Freiheit einzuschränken, um die stete Einsatzbereitschaft seiner Wehr zu ermöglichen“, platzte am Sonntagnachmittag mitten in die Feierlichkeiten der Ruf „Feuer“. Im Rückgebäude des Sägewerkes war ein Brand ausgebrochen, der den blitzschnellen Einsatz der Wehrmänner nötig machte.

Sie blieben den Beweis ihrer Einsatzbereitschaft nicht schuldig und zeigten, daß mit der gleichen Disziplin ein unvorhergesehener Ernstfall bewältigt wird, wie man die am Samstagnachmittag veranstaltete Großübung, an der 12 Wehren als Gäste teilnahmen, abgeleistet hatte.

 
1970 PDF Drucken E-Mail

Es wurde ein neues Gerätehaus gebaut, daß von der Feuerwehr auch noch heute genutzt wird.

 
1967 PDF Drucken E-Mail

Zum 90jährigen Bestehen erhielt die Wehr ein Löschgruppenfahrzeug LF8 für 25.000 DM.

Ein Großeinsatz mußte am 2. August 1967 beim Brand des Sägewerkes in Heigenbrücken durchgeführt werden. 14 Feuerwehren aus der ganzen Umgebung kamen damals zu Hilfe, um das Feuer einzudämmen.

Katastrophenalarm gab es Mitte August 1972, als ein gewaltiges Unwetter im Spessart ganze Waldpartien umlegte. Mit Motorsägen halfen die Feuerwehrleute tagelang, Straßen und Wege wieder befahrbar zu machen.

 
1955 PDF Drucken E-Mail

1955 erhielt die Wehr eine neue Spritze, die bis 2000 im Einsatz war. Dieser Anlaß wurde im Juni mit einem Fest gefeiert. 1958 hatte die Feuerwehr 251 Mitglieder, davon 50 Aktive. Der Mitgliederstand ist inzwischen weiter angestiegen. Nachwuchssorgen kennt man bei der hiesigen Feuerwehr nicht. 1959 wurde eine weitere Motorspritze angeschafft, so daß der „Veteran“ aus dem Jahr 1928 außer Dienst gestellt wurde.

 
1951 PDF Drucken E-Mail

Mit einer Theatergruppe leistete auch die Feuerwehr einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben unseres Dorfes. Sie veranstaltete 1951, 1952 und 1954 Theaterabende und stiftete den Erlös für den Bau des neuen Schwesternhauses.

 
1950 PDF Drucken E-Mail

Im Juni 1950 wurde das 75jährige Bestehen gefeiert. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stand die Übergabe des neuen Feuerwehrhauses, dessen Baukosten knapp 13.000 DM betrugen. Im gleichen Jahr mußte man im Kalten Grund einen Waldbrand löschen. Bei Bränden in Jakobsthal und Heinrichsthal eilte die Heigenbrückener Wehr den Nachbarwehren zu Hilfe.

 
1949 PDF Drucken E-Mail

Nach dem Kriege setzte sich besonders Hermann Kunkel für die Wiederaufstellung der Wehr ein. Er wurde der erste Kommandant in den Nachkriegsjahren.
1949 übergab Kunkel sein Amt an Wendelin Englert. Ihm verdankt die Wehr ihren Aufschwung. Gut gerüstet und ausgebildet wurde sie ein Garant für den Feuerschutz in Heigenbrücken.

 
1936 PDF Drucken E-Mail

Im Oktober 1936 erhielt die damals moderne Kleinmotorspritze ihre Feuertaufe. Zu einem Großfeuer im Nachbarort Neuhütten wurde die Heigenbrückener Feuerwehr mit ihrer Motorspritze gerufen. Durch Selbstentzündung von feucht geerntetem Krummet oder durch Kurzschluß entstand ein folgenschweres Feuer, welches rasch um sich griff.

Aus einem Zeitungsartikel vom 13.10.1936 kann man folgende Berichte entnehmen :

Die ersten Löscharbeiten gestalteten sich äußerst schwer, zumal es der Spätherbst mit sich bringt, daß sich die Bauersleut’ meistens zur Arbeit auf dem Land befinden. So fehlte es der Neuhüttener Feuerwehr an Hilfskräften. Erst als die Motorspritze aus Heigenbrücken angerückt kam, konnte die Feuerwehr richtig in Aktion treten.

Obwohl sofort nach dem Eintreffen der Motorspritze aus Heigenbrücken das Feuer mit 12 Strahlen bekämpft wurde, konnte von den Gebäuden nichts mehr gerettet werden. Wäre die Motorspritze auch nur 15 Minuten später gekommen, so wäre der ganze Ortsteil mit all den Wohnhäusern usw. verloren gegangen

 
1935 PDF Drucken E-Mail

Im Jahr 1935 konnte das 60. Stiftungsfest über 3 Tage hinweg gefeiert werden.

Bei einem Brand in der Nachbargemeinde Neuhütten 1936 bewies die Heigenbrückener Feuerwehr ihre Einsatzbereitschaft.

Ein Jahr später konnte man Leo Sternheimer die Ehrenmitgliedschaft verleihen, der damals der Wehr ein halbes Jahrhundert lang treue Dienste geleistet hatte. Im gleichen Jahr, so belegt das Protokollbuch, wurde die Bezirkstagung der Freiwilligen Feuerwehr in Heigenbrücken abgehalten.

 
1934 PDF Drucken E-Mail

Aus dem Protokollbuch, das seit 1934 geführt wird, können nun genauere Daten und Angaben entnommen werden.

Kommandant war damals Josef Kunkel, sein Vorgänger Wilhelm Kunkel. 1934 wurde die Wehr zweimal zum Einsatz gerufen; bei einem Waldbrand am Pollasch und bei einem Brand am Eingang des Schwarzkopftunnels.

 
1912 PDF Drucken E-Mail

Der statistische Bericht vom 31.12.1912 spricht von einer Mannschaftsstärke von 60 aktiven diensttuenden Mitgliedern und folgendem Inventar :

1 Schubleiter auf Rädern

2 Hakenleitern

2 Dachleitern

1 Saug- und Druckspritze

100 m rohe Hanfschläuche

10 Paar Normalgewinde

2 Strahlrohre

6 Schlauchbinden

9 m Saugschläuche

2 Feuerhaken

1 Sanitätstasche

Eine Inspektion der Wehr wurde 1912 durch den Bezirksvertreter Karl Götz abgehalten.

Das Feuerhaus (Gerätehaus) hatte zwar keinen Steigerturm bzw. Steigerwand, war aber dennoch mit einem Schlauchturm ausgestattet und genügte somit den Anforderungen.

Die Wasserversorgung konnte im Brandfalle von 2 Bächen und einem Brunnen sichergestellt werden. Wasserleitung und Hydranten waren zu dieser Zeit noch nicht vorhanden. Die Feuermeldung erfolgte mit 2 Signalhörnern und durch Läuten der Kirchenglocken. Sanitätsunterricht wurde den Feuerwehrmännern nicht erteilt. Zu diesem Zeitpunkt war Leo Sternheimer Vorstand und Gebhard Wenzel Kommandant.

 
1878 PDF Drucken E-Mail

Aus einem Jahresbericht von 1878 geht hervor, dass die Freiwillige Feuerwehr im Jahr 1877 gegründet wurde. Der gleiche Bericht spricht von 92 aktiven Mitgliedern im Jahre 1878, die sich wie folgt verteilten :

Steiger 8 Mann

Spritzenmänner 24 Mann

Ordnungsmänner 8 Mann

Kommandant, Adjudant und Signalisten 4 Mann

sowie 48 Mann aus der Pflichtfeuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr hielt in dem gleichen Jahr 30 Übungen, die Pflichtfeuerwehr 3 Übungen ab.

Aus anderer Quelle kann man entnehmen, dass die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr hiesiger Gemeinde im Jahre 1877 in Gegenwart der Gemeindeverwaltung und des Ausschusses der Freiwilligen Feuerwehr vollzogen wurde. Gleichzeitig wurde der Bau eines „Feuerhäuschens“ zur Unterbringung der Löschmaschine, Schläuche und Utensilien beschlossen.

Es wurde folgender Gemeinderatsbeschluss gefasst:

In heutiger ordnungsgemöß berufener Versammlung ist der Gemeinderatsverwaltungsbeschluß über die Anschaffung einer Feuerspritze mitgeteilt worden und ist beschlossen worden, den auf 605 Mark angewachsenen Sonderlöschfond zur Anschaffung einer Löschmaschine zu 1200 Mark bei Gg. Stieber in Nürnberg incl. Schlauchhaspel, 2 Leitern, 40m Schläuche und Normalgewinde zu verwenden.

Diese Löschmaschine war bis 1928 in Betrieb und wurde durch eine trag- und fahrbare Magirus-Kleinmotorspritze Modell „Lilliput“ Größe 2 ersetzt.

Um die Jahrhundertwende sollen der Wehr 50 Bürger angehört haben, bei einer damaligen Einwohnerzahl von nicht einmal 700.

 
1877 PDF Drucken E-Mail

Gründung der Feuerwehr Heigenbrücken